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Was ist ein Psychrometer?

Hinter einem Psychrometer verbirgt sich ein meteorologisches Messgerät aus der Familie der Hygrometer, mit dem die relative Luftfeuchtigkeit gemessen werden kann, also im Prinzip ein Feuchtigkeitsmessgerät. Allerdings ein ganz spezielles. Wie es funktioniert, beschreibe ich im Folgenden.

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So funktioniert ein Psychrometer

Das Psychrometer besitzt zwei verschiedene Thermometer, ein trocknes und ein Feuchtthermometer. Letzteres ist mit einem feuchten Tuch oder Filz umwickelt.

Wenn die Umgebungsluft sehr trocknen ist, dann verdunstet die Feuchtigkeit schnell und es entsteht eine hohe Verdunstungskälte. Das heißt, das Feuchtthermometer zeigt eine deutlich niedrigere Temperatur als das Trockene an.

Anhand der entstandenen Temperaturdifferenz kann nun mit einer Psychrometerformel die relative Luftfeuchtigkeit berechnet werden. Dabei handelt es sich um die gängigste Einheit für die Angabe der Feuchtigkeit in der Luft. Die relative Luftfeuchtigkeit gibt die Feuchtigkeit in Relation zum größtmöglichen Feuchtigkeitsgehalt an.

Voraussetzungen für optimale Messergebnisse

Psychrometer gehören zu den genausten Messgeräten für die Luftfeuchtigkeit und werden deswegen vor allem von meterologischen Stationen ständig eingesetzt.

Damit das Gerät einwandfrei funktionieren kann, muss das feuchte Thermometer ständig von neuer Luft umgeben sein. Dafür sorgt ein Ventilator, der auf eine bestimmte Geschwindkeit eingestellt wird, sodass ein optimaler Luftzug entsteht. Die Ventilationsgeschwingkeit sollte dabei mindestens 2 m/s betragen.